Bauzinsen erreichen neues Rekordtief

Alle Immobilienkäufer oder Eigentümer die einen Darlehen oder eine Anschlussfinanzierung aufnehmen müssen, können sich über erneut niedrigere Zinsen freuen. Dank der Europäischen Zentralbank (EZB) bleibt der Leitzins bei 0,05 Prozent und führt damit weiterhin die Politik des billigen Geldes fort. Damit finden Immobilienkäufer zum Jahresende perfekte Bedingungen vor. Die Zinssätze für zehnjährige Immobilienkredite sind derzeit zu Topkonditionen für rund 1,66 Prozent effektiv erhältlich. Grund für das neue Rekordtief ist die Konjunkturkrise sowie die Deflationsangst. Für eine Monatsrate von 1.000 Euro kann man aktuell ein Darlehen von über 330.000 Euro aufnehmen. Wer langfristig Planungssicherheit sucht, kann sogar einen Kredit für lange Zinsbindungen von 15 oder 20 Jahren zu historisch günstigen Konditionen festschreiben. Die Top-Konditionen für 15-jährige und 20-jährige Immobilien-Kredite liegen bei 1,96 Prozent bzw. 2,33 Prozent effektiv.

Dabei ist es ratsam, das niedrige Zinsniveau für eine entsprechend hohe Tilgung und damit Kreditrückführung zu nutzen. Eine Anfangstilgung von mindestens zwei Prozent ist ratsam. Aufgrund des Konjunkturumfeldes dürften die idealen Finanzierungsbedingungen noch eine Weile günstig bleiben. Die Inflation in der Eurozone ist dabei in den letzten zwei Monaten von 0,4 auf 0,3 Prozent gefallen. Dies hängt auch wegen dem 30-prozentigen Preisrutsches beim Rohöl zusammen was wie ein Konjunkturpaket wirken könnte. Dazu hat sich auch das Konsumklima zum Jahresende leicht verbessert.

Während andere EU-Staaten schwächeln, bleibt Deutschland trotz einiger Blessuren für Investoren ein sicherer Hafen. Deutsche Bundesanleihen und Pfandbriefe sind trotz dem Zinstief (10-jährige Bundesanleihen bzw. Pfandbriefe bei 0,7 und 1,0 Prozent) weiterhin gefragt. Viel Luft für einen weiteren Zinsrückgang gibt es aber nicht mehr. Die Zinskurve ist bereits sehr flach. Der Abstand zwischen kurzfristigen und langfristigen Zinssätzen ist schon sehr gering. Immobilienerwerber sollten bei einer Finanzierung daher lieber auf Nummer sicher gehen und eine lange Zinsbindung bevorzugen. Eine in 2015 leicht ansteigende Konjunktur bzw. Inflation sowie ein ansteigender Leitzins in den USA könnten wieder für steigende Zinsen sorgen.

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BGH Urteil: Bearbeitungsgebühr bei Immobilienkrediten zurückfordern !

Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte am 29. Oktober 2014 entschieden, dass Bankkunden Ihre Bearbeitungsgebühren für Kredite die ab 2004 in Anspruch genommen worden sind, noch bis zum 31.Dezember 2014 zurückfordern können.

Für Kunden, die nach 2011 Kredite aufgenommen haben, läuft die Frist sogar noch länger. Dabei gilt das Urteil nicht nur für Konsumentenkredite sondern auch für Immobilienkredite.

Dabei ist folgendes zu beachten: Immer wieder verlangen Kreditinstitute bei der Darlehensvergabe eine Bearbeitungsgebühr. Dieses Entgelt kann auch eine andere Bezeichnung haben wie z.B. Entgelt für Kapitalüberlassung. Hier soll sich der Aufwand für eine Beratung, Bonitätsprüfung oder einer Antragsprüfung decken. Laut dem Urteil vom Bundesgerichtshof (BGH) vom Mai 2014 darf die Bank solche Kosten nicht gesondert abrechnen da dies bereits mit den Zinsen abgedeckt ist.

Wer also solche Gebühren in der Vergangenheit bezahlt hat kann diese bis zum Jahresende zurückfordern. Dies betrifft auch Kreditverträge die bis 2011 abgeschlossen wurden.

Auch hier können die Bearbeitungsgebühren nur noch bis zum Jahresende zurückgefordert werden. Danach tritt die Verjährung ein.

Um alle Zweifel auszuräumen sollte ein Rechtsrat eingeholt werden um keine Ansprüche zu verlieren.

 

Für alle Vermieter: Noch vor dem Jahresende die Betriebskosten abrechnen !

Für alle Vermieter: Noch vor dem Jahresende die Betriebskosten abrechnen !

Die Betriebskostenabrechnung sollten alle Vermieter noch vor dem Ende des Jahres abrechnen wenn Sie nach dem Kalenderjahr abrechnen.

Sollte der Vermieter die Frist bis zum 31. Dezember nicht einhalten kann er keine Nachforderungen gegenüber dem Mieter mehr stellen.

Sind mit dem Mieter Vorauszahlungen vereinbart, muss der Vermieter einmal im Jahr die Betriebskosten abrechnen. Die Abrechnung muss dabei so frühzeitig beim Mieter ankommen das er rechtzeitig davon Kenntnis genommen hat.

Im Zweifel muss der Vermieter die rechtzeitige Zustellung nachweisen. Selbst wenn die Post an der verzögerten Zustellung der Betriebskostenabrechnung schuld ist, wird dieses dem Vermieter zugerechnet. Als verspäteter Zustellungszeitpunkt der Briefzustellung  am 31. Dezember sind alle Zeiten nach Mittag, da an diesem Tag in der Regel nur am Vormittag gearbeitet wird.

Ist der Zeitpunkt der Zustellung also sehr knapp kann der Vermieter z.B. einen Boten mit der Zustellung beauftragen.  Sollte es zu Streitigkeiten kommen, kann der Bote bezeugen, wann er die Abrechnung dem Mieter übergeben hat bzw. die Post in den Briefkasten eingeworfen hat.

Alte Energieausweise ab 31.10.2014 ungültig

Alte Energieausweise ab 31. Oktober 2014 ungültig. Energieausweise, die vor dem 01.10.2007 ausgestellt wurden und nicht die Mindestangaben enthalten, sind nur noch bis zum 31.10.2014 gültig. Alle Eigentümer die davon betroffen sind, sollten sich neue Energieausweise bestellen damit sie nicht ein Bußgeld von bis zu 15.000 EUR bezahlen müssen. Jetzt auf Nummer sicher gehen und neuen Energieausweis schnell und günstig bei immobilia360 bestellen !

Neues BGH Urteil vom Bundesgerichtshof zur Sanierung bei Wohneigentum

Neues Urteil vom Bundesgerichtshof (BGH) zur Sanierung bei Wohneigentum

Bei mehreren Wohnungseigentümern unter einem Dach kann es häufig Streit geben wenn es ums Geld geht. Ganz besonders bei anstehenden Sanierungen hat der Bundesgerichtshof (BGH) jetzt ein Urteil gefällt. Dabei müssen wichtige Renovierungen an den gemeinschaftlichen Teilen eines Gebäudes alle Wohnungseigentümer ohne Ausnahme mittragen.

Eine Wohnungseigentümerin einer feuchten Kellerwohnung hatte geklagt, da mehrere Eigentümer sich nicht an den Kosten beteiligen wollten.

Nach dem Grundsatz „mitgehangen – mitgefangen“ müssen bei Sanierungen aber alle Wohnungseigentümer für diejenigen Teile am Gebäude bezahlen die ihnen auch gemeinsam gehören. Das sind z.B. die Außenwände eines Hauses, das Treppenhaus, Dach als auch eine Kellerwohnung.

Bei nicht so dringenden Maßnahmen dürfen dem Bundesgerichtshof zufolge sie Sanierungsarbeiten aber schon mal aufgeschoben werden wenn gerade die Kasse knapp ist.

Bei zwingend notwendigen Sanierungsmaßnahmen wie etwa bei Schimmelbefall, Feuchtigkeit in den Wänden oder beim gefürchteten Hausschwamm muss unverzüglich gehandelt werden. Dabei spielt die finanzielle Situation eines einzelnen Wohnungseigentümers keine Rolle. Sollten sich einzelne Wohnungseigentümer sich weigern zu zahlen machen sie sich laut BGH schadenersatzpflichtig.

Das neue BGH Urteil trifft somit all diejenigen, die eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus besitzen. Dabei spielt es keine Rolle ob sie selber darin wohnen oder vermietet haben. In Deutschland gab es in 2011 nach Erkenntnis von Haus & Grund fast 9 Millionen derartige „Wohneinheiten“. Das sind immerhin 22,1 Prozent aller Wohnungen in Deutschland.

Neu seit 01.10.2014: Einsichtsprotokoll bei Grundbucheinsicht

Einsichtsprotokoll bei Grundbucheinsicht schafft Sicherheit für Grundstückseigentümer

Seit Anfang Oktober 2014 sind alle Grundbuchämter zur Protokollführung über die Einsichten in Grundbücher sowie über die Erteilung entsprechender Abschriften verpflichtet. Damit kann jeder Eigentümer eines betroffenen Grundstücks Auskunft aus diesem Protokoll erhalten. Jetzt haben die Eigentümer die Möglichkeit zu erfahren, wer in das Grundbuch Ihres Grundstücks Einsicht genommen hat.

Das Protokoll, das nach § 12 Absatz 4 der Grundbuchordnung (GBO) über Einsichten in das Grundbuch zu führen ist, muss folgendes enthalten:

  1. Datum der Einsicht
  2. Bezeichnung des Grundbuchblatts
  3. Bezeichnung der Einsicht nehmenden Person und ggf. die Bezeichnung der von dieser vertretenden Person oder Stelle
  4. Angaben über den Umfang der Einsichtsgewährung
  5. Beschreibung des der Einsicht zugrunde liegenden berechtigten Interesses; dies gilt nicht in den Fällen des § 43.

Nur wer ein berechtigtes Interesse gemäß § 12 Abs.1 GBO darlegt, kann in das Grundbuch und in Urkunden, auf die sich Grundbucheintragungen gründen oder beziehen, Einsicht nehmen und beglaubigte Grundbuchabschriften verlangen. Wer einen Grundbuchauszug bestellen will muss ein berechtigtes Interesse nachweisen können. Das ist  der Fall, wenn eine echte Kaufabsicht vorliegt und diese mit einer Bestätigung des Maklers oder einem Vorkaufvertrag bekräftigt werden kann.

Ohne berechtigtes Interesse einsichtsbefugt sind (Mit-)Eigentümer, Hypothekengläubiger und andere im Grundbuch vermerkte Personen, alle Personen mit schriftlicher Zustimmung des eingetragenen Eigentümers, bestimmte Behörden, Notare und von ihnen beauftragten Rechtsanwälte als auch öffentlich bestelle Vermessungsingenieure.

Kein berechtigtes Interesse besteht  wenn ein Antragsteller zur Grundbucheinsicht nur neugierig ist und wissen will welche Änderungen (z.B. Eigentumsübertragung, eingetragene Hypothekenhöhe usw.) sein Nachbar oder Bekannter im Grundbuch vollzogen hat.

Obwohl das berechtigte Interesse von den Grundbuchämtern sehr genau geprüft wird ist mit der Einführung der Protokollpflicht die Aufdeckung einer Grundbucheinsicht durch falsche Behauptungen über ein vermeintlich berechtigtes Interesse durch das Auskunftsrecht des Eigentümers schnell aufgedeckt.

 

Wir sind Live ! immobilia360

immobilia360 – alles rund ums Haus, alles aus einer Hand.

Wir heißen Sie herzlich auf unseren neuen Webseite willkommen und freuen uns, in Sachen Immobilie für Sie da zu sein: von der Online-Bestellung eines Grundbuchauszugs bis zur perfekten Finanzierungslösung für Ihr Traumhaus – wir begleiten Sie auf dem Weg in die eigenen vier Wände.

Und das ist längst noch nicht alles: wir haben viel vor und werden unseren Service laufend erweitern. Denn immobilia360 ist nicht nur ein Name, es ist unser Anspruch: ein 360-Grad-Dienstleistungsangebot rund um Ihre Immobilie.